„Das Erdbeben in Japan mit dem verheerenden Tsunami
ist für uns alle erschütternd. Die Bedrohung durch eine atomare
Verstrahlung hält weiter an und verschlechtert die Situation der Opfer.
In dieser Zeit der Not sind wir als Menschen verpflichtet, unsere
Solidarität mit dem japanischen Volk zu zeigen und an ihrer Seite zu
stehen“, erklärt Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief
Deutschland.
Viele Kinder haben bei dem Unglück ihre Eltern verloren, auch wenn
momentan keine genauen Zahlen bekannt sind. Zehntausende Kinder
befanden sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in ihren Kindergärten und
Schulen. Sie leiden an den Folgen des Erdbebens und dem plötzlichen
Wintereinbruch am meisten.
Über eine halbe Million obdachlose Menschen leben traumatisiert in
Notunterkünften und das Land ist einer weiteren Notlage durch nukleare
Verstrahlung ausgesetzt. Für die Unterstützung der Opfer bittet Tarek
Abdelalem um Spenden und erklärt, „Japan ist ein Land, das bestmöglich
auf Naturkatastrophen vorbereitet ist. Dennoch ist man einem derart
gewaltigen Ereignis machtlos ausgesetzt und braucht die Hilfe seiner
Mitmenschen. Vor allem die Kinder sind auf unsere Unterstützung
angewiesen.“