Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, wurde die Menschenrechtsaktivistin Zainab Al Khawaja in Bahrain verhaftet. Am gestrigen Freitag war die Aktivistin am Qadam Platz verhaftet, wo sie alleine gegen das Regime demonstrierte. Aufgrund ihrer Beinverletzung konnte sie den Tränengaskanistern nicht ausweichen, weshalb sie dabei Verletzungen davon trug.
Nach der Verhaftung wurde sie von der Polizei abgeführt und verhaftet. Einer der Polizisten war sehr freundlich und überaus hilfsbereit, weil eine Kamera vor Ort anwesend war.
Der Kopf der Polizeistation fragte die Aktivistin ob sie freiwillig gehen würde, oder ob er nachhelfen müsste. Auf die Frage ob er ihr drohte, antwortete ein Polizeisprecher dass sie falls Alkhawajas Bereitschaft zur Blutabnahme nicht gegeben werden würde, die anwesenden Ärzte die Nadel in ihren Hals stecken sollen."
Alkhawaja wurde gefesselt und dann dann über den Boden geschliffen, bis ins Untergeschoss wo sie in einem Polizeifahrzeug platziert wurde. Sie wurde dann zu einem Gefängniskrankenhaus transportiert, wo eine Blutprobe gegeben wurde, und dannach im Isa Gefängnis mit einer ernsthaften Beinverletzung und in Fesseln in einer Zelle festgehalten wurde.
Als Zainab ihre Familie anrief um von der Verhaftung zu erzählen klang sie nach Aussage der Familie müde und voller Schmerz.
Dies ist ein weiteres Mal, dass Zainab Al Khawaja aufgrund ihres Rechtes zur Ausübung von Meinungsfreiheit in Bahrain verhaftet worden ist.
Das Bahrainische Menschenrechtszentrum BCHR und die GCHR haben währendessen Forderungen an die Regierung gestellt:
1. die sofortige Freilassung von Zainab Al Khawaja, und die Streichung aller Anklagen gegen sie.
2. Die sofortige und bedinungslose Freilassung aller Gefangener und Aktivisten und führenden Menschenrechtler sowie Abdulhadi Al Khawaja und Direktor Nabeel Rajab.
3. Die Streichung aller Prozesse gegen Menschenrechtler.
4. Garantie aller Umstände dass Menschenrechtler in Bahrain in der Lage sind ihre legitimen Menschenrechte auszuüben, ohne Angst vor Unterdrückung oder Belästigung von Journalisten.