Er deutete auf die jüngsten Verhandlungen zwischen Iran und der G5+1 in
Moskau und zugleich auf die Verschärfung der Druckausübungen des Westens
auf das iranische Volk hin und fügte hinzu: „Das iranische Volk
erlangte bei Sanktionen Autarkie und Blüte. So wird durch die
Verschärfung der Sanktionen die Geschlossenheit und Einheit des Volkes
größer als zuvor.“
Seddighi bezeichnete die Sanktionen gegen Iran als
wirkungslos. Er rief die Ansprache des verehrten Oberhauptes der
Islamischen Revolution diesbezüglich in Erinnerung und hob hervor: „Die
Sanktionen gegen Iran werden die meisten westlichen Länder unter
wirtschaftlichen Druck setzen.“
Der Teheraner Freitagsimam
bezeichnete auch den Sieg des Kandidaten der Islamisten und
Muslimbruderschaft bei den Präsidentschaftswahlen in Ägypten als
islamisches Erwachen, was den Anreiz der ägyptischen Muslime zum Islam
zeigt.
Hodschat-ul-Islam Wal-Muslimin Seddighi betonte, die Wahlen in
Ägypten hatten auch für andere Länder eine Botschaft, nämlich der
Diktator dieses Landes habe dieses Landes verlassen und auch die anderen
„Mubaraks“ werden gehen. So könnten die USA und hegemonialen Länder sie
bei der Wahrung der Macht unterstützen.
Der Teheraner Freitagsimam
fuhr fort: „Die Bekämpfung des usurpatorischen Israel und Annullierung
des Camp-David-Abkommens stellt die Hauptforderung der ägyptischen
Bürger und Revolutionäre dar und der gewählte Staatspräsident sollte
dieser Angelegenheit in seinen Plänen den Vorrang geben.“
Seddighi
deutete dann auf die Verbrechen des Regimes von Ale Khalifa in Bahrain
hin und fügte hinzu: „Das bahrainische Regime führt unterstützt von den
Militärs von Ale Saud ihre barbarischen Angriffe zur Niederschlagung der
bahrainischen Bürger fort. Die Fortsetzung dieser Handlung wird im
Endeffekt zur Vernichtung des Regimes von Ale Khalifa führen.“
Der
Teheraner Freitagsimam sagte über die jüngsten Entwicklungen im Irak:
„Gruppen im Irak hegten unterstützt von den USA die Absicht, die
irakische Regierung zu stürzen, wobei diese Verschwörung mit der
Unterstützung durch die Iraker vereitelt wurden.“
Seddighi empfahl
dem irakischen Volk, sie sollten sich von Fremden nicht betrügen lassen
und durch die Unterstützung für die Regierung des irakischen
Ministerpräsidenten Nuri Maliki die Grundlagen für die Entwicklung und
den Fortschritt dieses Landes zu schaffen.